18877 Kommentare

    • Julia

      Ein weiteres mögliches Lebenszeichen von Whity. Von der Größe wäre es ja sehr passend. Es soll auch kein Reiher gewesen sein, er hat sich nämlich bewegt und die Flügel gespreizt. Und er ist schwarz-weiß und nicht grau wie die Fischreiher.

    • Stephi

      Dieser Vogel ist zu klein und schmal für Whity und für mich sieht es nicht nach Storch aus! Aus der Entfernung lässt sich das nicht gut unterscheiden, erinnere mich an regelmäßige Verwechslungen mit einem Graureiher. Er sieht auch nicht so weiß aus. Reiher stehen auch gerne lange an einer Stelle und finden sich gemeinsam mit Störchen auf Wiesen und Feldern ein.

    • Erna Sauer

      Martina, ich habe mir erlaubt, einen Ausschnitt aus einem Deiner Fotos zu machen. https://up.picr.de/51156694sv.png hier ist bei dem Kleinen eine weiße Feder in dem schwarzen Schwanzgefieder zu sehen. Bisher bei noch keiner Aufnahme der 3 Störche gesehen. Also kein Whity

      • Julia

        Die Wachstumsphase ist doch aber mit Woche 9 weitgehend abgeschlossen. Sie war 11 Wochen als sie fiel. Was bis dahin nicht gewachsen ist, wird später nicht mehr nachgeholt, außer dass der Schnabel noch etwas länger wird und sie an Gewicht (aber nicht an Größe) zunimmt, oder nicht? Hab ich zumindest so nachgelesen. Graureiher bewegen sich nicht, der hier hat sich bewegt. Wenn sie zusammengesunken mit eingezogenem Kopf saß, könnte es schon hinkommen.

        • ES

          hallo Julia, inzwischen wurde auf eine neue Seite umgeschaltet. Ich glaube dass es sich um den kleineren Storch handelt, der aus dem Nest gefallen war. ; aber glauben ist nicht sicher.

    • ES

      Es ist schon schlimm, wenn Störche so qualvoll verenden müssen; aber unsere großen Müllberge sind meist nicht abgedeckt, ganz abgesehen von Verschmutzungen auf Straßen und Parks. Sehr anerkennungswert wie man dem armseligen Storch noch zu helfen versuchte.

      • ES

        Allgemein möchte ich hier noch ergänzen: Ich denke oft an die Tiere in den Kriegsgebieten.

  1. ES

    Es macht schon Spaß die beiden Hübschen zu beobachten: https://up.picr.de/51153337sg.png, Wilfried beschnäbelt Wilma, sie soll aufstehen, das tat sie auch und Wilfried legte sich nieder: https://up.picr.de/51153338ih.png, jetzt beschnäbelte ihn Wilma https://up.picr.de/51153339tv.png
    Ich kann mich so begeistern, den beiden Störchen zuzusehen. Beobachte das Nest seit 10 Jahren. Auch Wilhelm war ein guter Storch, aber dieser ist etwas Besonderes wie er sich um Wilma kümmert. Auch gestern Abend noch eine Paarung gesehen.

    • ES

      Danke , Du hauchst Deinen Figuren Leben ein, aber immerhin: es gibt Dich auch noch trotz der Hitze. Das ist schon viel wert

    • Usch

      Hallo Martina,
      ihr denkt auf den Fotos das ist Whity? Seid ihr euch sicher?

      Gruß Usch

  2. Annette-einundsiebzig

    Es ist schade, dass wir Whity nicht mehr auf dem Nest beobachten können!!! Es ist das Gesetz der Natur, dass so etwas passiert und wir müssen es akzeptieren. Menschlich zu denken erscheint mir hier fehl am Platz. Deshalb danke ich den eifrigen Kümmerern und Beobachtern für ihren Einsatz und ihr Herzblut auch für die Informationen mit denen sie uns versorgen. Whity wünsche ich das Allerbeste und vielleicht erkennen wir in 3-4 Jahren einen Storch mit einer ähnlichen Federzeichnung wie Wilma. Alles Gute Whity!!!

  3. ES

    Flyer, allmählich wird es etwas unübersichtlich, Fazit :“ wir „glauben“ letztendlich heißt es : Glauben heißt nicht Wissen. Vielen Dank für Deine Kommentare

  4. Thienen Inge

    Hallo zusammen. Weiss dann überhaupt einer ob Whity überhaupt fliegen und sich alleine ernähren kann. Lebt er überhaupt noch oder irrt er umher. Schade dass man ihn nicht mehr auf das Nest setzen konnte. Er wird wohl für immer verschollen bleiben. Man kann ihn auch nicht erkennen weil er keinen Ring trägt. Ich hoffe nur dass er sich alleine durchschlagen kann. Willma und Wilfried werden sich ja auch nicht mehr kümmern. Liebe Grüße an alle Storchenfans

    • Julia

      Hallo Inge,
      es ist gut, dass Whity aus dem Nest raus kam, weil sie dort zum Schluss kaum noch gefüttert wurde. Sie hat am Anfang auf der Wiese und im Hühnerstall 2 Tage Küken bekommen und konnte sich mal richtig sattessen. Jetzt ist sie knapp 3 Monate alt und langsam aus dem Alter raus, wo sie noch von den Eltern versorgt wird. Wir haben die letzten Tage jeden Abend einen Storch gesehen, der sich dem Nest genähert hat und konnten den schwarzen Schnabel erkennen. Fliegen konnte sie schon am 1. Tag, das hat Vogelschutz Lindheim bestätigt, nur noch nicht gleich so gut, dass sie schon im Nest landen konnte, das ja sehr hoch ist. Wir vermuten, dass sie sich jetzt anderen Jungstörchen angeschlossen hat, weil sie zuletzt mit einem anderen Storch zum Nest kam. Es gibt auch ein Video von vor ein paar Tagen von ihr, wo sie auf der Schafweide sehr emsig Heuschrecken sucht. Das kann sie also schon. Jetzt hoffen wir auf Regen, dann findet sie wieder mehr Futter.

      Viele Grüße,
      Julia

    • ES

      aber die hier sind echt, im Vordergrund Wilfried, seine Wilma beschnäbelnd.

  5. Heiko

    Schade, dass man hier nicht informiert wird was nun los ist. Da beobachtet man alles nun seit dem Frühjahr und auf einmal Funkstille. Keinerlei Infos mehr über das Schicksal des Jungstorchs. Schade.

    • flyer

      Hallo Heiko, es gibt leider nicht 100% Gewissheit über Whitys Situation. Im Chat auf YouTube (direkt beim Livestream) werden täglich neue Beobachtungen mitgeteilt. Dort könnte man Fragen stellen (Google-Konto erforderlich).
      Die von Martina Raudnitzky hier verlinkten Fotos/Videos der Störche auf der Schafweide lassen die Vermutung zu, dass einer dieser Jungstörche Whity ist. Aber sie ist weder beringt noch hat sie auffällige Merkmale. Also kann Whity nur identifiziert werden, wenn sie ins Nest zurückkehrt oder ihre Eltern ihr gegenüber deutliches Interesse zeigen. Momentan weiß niemand zweifelsfrei, ob/wo/wie Whity lebt. Deshalb kann es keine Information geben.

    • ES

      Dem was flyer hier ausführlich geantwortet hat, stimme ich hundertprozentig zu!! Ich konnte auch zwischen den Schafen keinen Storch erkennen, der mich überzeugte Whity zu sein.

      • Julia

        Bei den letzten Aufnahmen war sie wohl nicht dabei, aber am anderen Tag auf der Schafweide, da sind wir uns ziemlich sicher, dass sie es in dem einen Video ist. Ein sehr kleiner Storch, nicht größer als die Blumen, mit schwarzem Schnabel und starken dunklen Augenausläufern. Findet ihr auch auf YouTube bei schwarzerose1573 unter den Shorts („Zu 99% ist das Whity…“). Die letzten Abende kam immer ein Storch sehr nah ans Nest und hat auch ein Mal versucht zu landen. Da vermuten wir auch, dass sie es war, weil Wilma sie begrüßt hatte. Gestern kamen sie zu zweit, da waren die Eltern irritiert. Sie hat Wilfried fast gestreift. Jemand hatte es dann rangezoomt und gemeint, einen schwarzen Schnabel gesehen zu haben.

        • ES

          Vielen Dank, jetzt glaube ich es auch nachdem ich die Flügeldecken gesehen habe. Das habe ich bei meinem Versuch den „Kleinen“ zu finden, nicht gesehen.

    • flyer

      Hallo Julia, ich halte es auch für wahrscheinlich, dass Whity einer der Jungstörche auf der Schafweide ist. Sie blieb beim Absturz unverletzt und hat jetzt eine bessere Nahrungsversorgung als vorher im Nest. Sie kann fliegen und somit bei Angriff eines Beutegreifers auch flüchten. Die abendlichen Annäherungsflüge zum Nest sind ebenso ein Hinweis.

      Aber Heiko hatte gefragt, warum es momentan keine Infos zu Whity gibt. Meine Antwort war, sie kann unter den Jungstörchen nicht ZWEIFELSFREI identifiziert werden. Selbst wenn 99% der Indizien für Whity sprechen, ist das keine 100% Gewissheit. Deshalb muss Heiko solange auf Infos warten, bis das fehlende 1% Gewissheit feststeht.

      Das genannte Video von schwarzerose1573 https://www.youtube.com/shorts/kSAkoZ-PQDk ist toll und ein wichtiges Indiz, aber auch keine erwiesene Identifikation.
      Ich glaube wie Du, dass Whity lebt, fliegen und Futter suchen kann, nur beweisen können wir es nicht.

    • Julia

      Es gibt auf YouTube auch rangezoomte Videos in Slow Motion (Langsambewegung) von Whitys Versuchen, im Nest zu landen.

  6. Thienen Inge

    Vielen Dank Martina. Jetzt bin ich ein bisschen beruhigt. Whity ist mir richtig ans Herz gewachsen. Ich habe so mit ihm gezittert dass er es schafft. Ich schaue am Tag sooft ins Nest aber er ist noch nicht dort angekommen. Hauptsache er kann schon alleine Futter suchen. Das richtige Fliegen hat er dann auch bald geschafft.Vielen Dank nochmal für Deine Antwort und die schönen Bilder.

  7. Martina Raudnitzky

    https://youtu.be/iZGo-vL6tH0?is=-yAHYpCKroaisD0v
    Hallo Flyer und Inge,
    schaut euch bitte das Video an.
    Vermutlich ist Whity auf dem Dach unterhalb vom Schornstein gelandet und hat dort übernachtet.
    Whity kommt jetzt gut ohne Eltern aus. Sie lernt die Futtersuche auf der Wiese bei den Schafen. Wilma und Wilfried sind bei ihr.

  8. Thienen Inge

    Hat jemand Whitey noch einmal irgendwo gesehen . Kann er überhaupt alleine ohne Eltern zurechtkommen. Wäre nett wenn mir jemand antworten könnte. Vielen Dank und ein schönes Wochenende allen Nestbeobachtern.

    • flyer

      Whity ist nicht alleine, vormittags treffen sich alle Störche auf der Schafweide und grasen nach Futter. Dort sind auch Wilma und Wilfried. Whity kann sich selbst versorgen, sie muss nicht mehr gefüttert werden. Die Störche fangen die durch Schafe aufgescheuchten Insekten https://up.picr.de/51131113dg.jpg
      Es wird vermutet, dass Whity die Nacht unterhalb des Schornsteins auf dem Scheunendach verbringt. https://up.picr.de/51131114hb.jpg Gestern Abend versuchte sie, im Nest zu landen (die Beine waren schon ausgestreckt), Whity musste aber abdrehen, weil neben Wilma zu wenig Platz war https://up.picr.de/51131283tz.gif (0,5speed)

    • flyer

      Und vielen Dank für die Weiterleitung, Liebe Martina💐 Mit Whitys Purzelbaum hat das Schicksal alles goldrichtig gemacht💫

  9. Zdena „Rikina“ Lédlová

    22. Juli 2026 Lindheim W+W+W Lindheim Heute Morgen konnten wir Wilma und Wilfrík wieder in ihrem Nest beobachten. Nach der Nacht gingen sie mit einer Schafherde auf die Weide, wo Whitík nun bei den Schafen bleibt. Durch Heranzoomen der Kamera entdeckten wir weitere Störche zwischen den Schafen. Es handelt sich um ortsansässige Storchenfamilien, die in der Nähe des Bauernhofs leben. Wie jedes Jahr nutzen sie die von Schafen umgebene Wiese, wo sie erfolgreich im kurzen Gras jagen und ihren Jungen das Jagen beibringen. Das Nest auf dem Schornstein wartete bis 18:00 Uhr auf seine Besitzer. Wilfrík kehrte als Erster zurück, und Wilma folgte ihm um 19:41 Uhr. Whitík blieb die ganze Nacht außerhalb des Nestes. Nachdem Wilma und Wilfrík sich abends das Gefieder geputzt und ein kurzes Nickerchen gemacht hatten, besiegelte Wilfrík den Tag mit der Paarung, um ihre Bindung zu stärken. Fotodokumentation unter: https://www.rajce.idnes.cz/rikina141/album/2026-07-22-lindheim-whitik-ve-spolecnosti-s-pasoucimi-ovcemi-rik

  10. Thienen Inge

    Keiner weiss doch richtig wo sich Whitey befindet. Ich kann nicht glauben das Whitey schon fliegen kann dazu ist er bestimmt noch nicht in der Lage. Die anderen Störche in Röttenbach fliegen schon länger selbstständig. Whitey ist ein Spätzünder. Er ist auch später geboren. Ich habe bei ihm noch keine Flugübungen gesehen. Er konnte auch noch nicht richtig stehen und knickte des öfteren um. Schade dass keiner weiss wo Whitey sich im Moment aufhält. Liebe Grüße an alle Nestbeobachter.

    • flyer

      Hallo Inge, Whity war am 19.7. aus dem Nest gepurzelt https://up.picr.de/51114390ii.gif Am 20.7. hat der Vogelschutzverein in einer Email an eine Vogelfreundin geschrieben, dass Whity schon recht gut fliegen kann https://up.picr.de/51123445at.png
      Am 21.7. flog Wilma von der Schafweide zurück ins Nest und hatte einen Jungstorch (schwarzer Schnabel) im Schlepptau. Dieser hat um Wilma eine Schleife gedreht und flog dann wieder Richtung Weide zurück https://up.picr.de/51120805lk.gif
      Sie haben Recht, es gibt keinen Beweis, dass dieses Jungtier Whity war. Allerdings ist Wilma sonst nicht so entspannt, wenn ein Artgenosse das Nest umkreist. Man hofft halt, Whity kommt bald zurück vor die Kamera.

  11. Joerg Friebel

    ist das Nest jetzt total leer? Wo sind die Altvögel geblieben?

  12. flyer

    Bei https://www.ardmediathek.de/suche/St%C3%B6rche sind viele kurze Videos zu finden mit Storch-Nachrichten. Auch einige retro-Beiträge wie der aus 1970 mit der Prognose, dass der Weißstorch „im Laufe der Zeit zur Rarität werden wird“ https://up.picr.de/51122282ib.gif https://up.picr.de/51122786xa.jpg
    Durch den Naturschutz kam es anders, aktuell leben in Deutschland geschätzt 15.000 Weißstorch-Brutpaare, mehr als vor 100 Jahren https://up.picr.de/51122483sd.jpg Quelle: https://www.nabu.de/news/2026/07/37350.html

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