18778 Kommentare

  1. Beate

    Hallo, da sah ich doch richtig. Ausgerechnet in dem Moment sah ich mir das Storchennest an. Das kleine Storchenkind lag im Nest mit ausgebreiteten Flügeln, so als hätte es Angst. Dann kam ein Elternteil ins Nest geflogen und es kam mir so vor als hätte sich das Kleine total erschreckt. Stand auf und flog ganz schnell herunter. Dachte gleich das ist nicht normal. Aber es hätte auch sein können, das es schon ausfliegt.—–Am Samstag Abend als das Gewitter war, lag es auch so verängstigt mit ausgebreiteten Flügeln im Nest. Wunderte mich auch das es sehr viel alleine war.——–Erst dachte ich ob es ein Fremdstorch war, weil alles mit dem Absturz so schnell ging. ———Wir alle haben doch so eine Freude mit dem Störchlein und hoffen das es wächst und überlebt.

  2. Heiko

    Ich verstehe es trotzdem nicht. Auf der Wiese wurde sie doch auch getragen bzw. eingefangen. Warum kann man sie dann nicht wieder einfach ins Nest setzen?

    • Heiko

      Für eine Vogelschutzgruppe kann es doch keine Problem sein, den Storch wieder ins Nest zu setzen! Zumal sie ihn schon eingefangen hatten.

    • flyer

      Whitys Appetit konnten seine Eltern nicht immer befriedigen. Auf der Wiese hat sie dank der Vogelschützer genug Futter und Wasser, um den hohen Energiebedarf im Wachstum zu decken. Solange sie nicht von anderen Tieren gejagt wird, geht’s ihr jetzt (ohne Hunger und Durst) eigentlich besser als im Nest.
      Auch ihre geistige Entwicklung profitiert von den neuen Eindrücken, ohne Geschwister hatte sie bisher wenig Beschäftigung.
      Ja, man könnte Whity ins Nest setzen, um sie vor Angriffen zu schützen. Aber dann fehlt ihr das Futter. Je länger sie im Nest bliebe, desto weniger Futter würden W+W vermutlich bringen, um sie zur Selbstversorgung zu drängen. Aber ohne Futter ist sie zu schwach zum Fliegen, also irgendwie ein Teufelskreis😐

  3. Thienen Inge

    Wo ist Whity geblieben. Man hat ihn auf eine Wiese gebracht und er wird gefüttert. Kümmern sich die Storcheneltern dann nicht mehr um Whity. Was wird jetzt aus dem kleinen Storch. Kann mir jemand eine Antwort bitte geben. Ich habe jeden Tag mehrmals in das Nest geguckt und meistens war er alleine. Liebe Grüße an alle Nestbeobachter. PS. Ich bin übrigens auch schon 85 Jahre und mein Hobby war Whity zu beobachten.

    • flyer

      Hallo Inge. Whity wurde nicht von Menschen aus dem Nest geholt, sondern durch eine Windböe herausgeweht. Da er noch nicht alleine zurückfliegen aber nachts auf der Wiese gejagt werden kann, wurde er für die Nacht in einen Stall gebracht. Und morgens dann mit Futter zurück zur Wiese.
      Die jetzige Situation hat Vorteile (genug Futter und Wasser) und Nachteile (Gefahr gejagt zu werden). Die Hoffnung ist jetzt, dass Whity durch die Fütterung schnell kräftig genug wird, um alleine ins sichere Nest hochzufliegen.
      Ob der Vogelschutzverein tagelang Whity nun jeden Abend einfangen und in den Stall bringen kann, müssen wir als WebcamBeobachter einfach abwarten.

    • ES

      Besonders Wilfried hat sich ganz eigenartig verhalten, immer wieder den Kopf abwechselnd nach rechts und links gedreht.

    • ES

      aus dem Bild mit den ausgestreckten Flügeln ist zu erkennen, dass diese voll ausgebildet sind. Das wird auch der Grund sein, warum er unverletzt auf der Wiese landen konnte. Ihm fehlt aber noch die Kraft ins Nest zurück zu fliegen. Danke an alle Helfer. Ich denke aber auch an eine Unterbringung in einer Auffangstation.

  4. Zdena „Rikina“ Lédlová

    2026 07.11. Wilma+Wilfried+Whitík Lindheim: Whitíks unfreiwilliger Nestausstieg! Während Wilma auf der Wiese jagte, sah sie einen fremden Storch um den Schornstein kreisen. Sofort flog sie los, um Whitík zu verteidigen. Nachdem sie gelandet war, um ihn zu beschützen, geriet Whitík so unglücklich in dessen Futterforderungen, dass er die Oberhand gewann und aus dem Nest über den Zaun rollte. Dank des schnellen Eintreffens und der Untersuchung von Herrn Erhard stellte sich heraus, dass Whitík unverletzt war und auf der Wiese blieb. Um Whitík zu füttern, stellten die Eltern ihm einen Eimer Futter hin, den Wilma und Wilfried bereits in den Vorjahren benutzt hatten. Nun überlegen sie, wie sie Whitík für die Nacht in Sicherheit bringen können, da er noch nicht selbst fliegen kann. Fotodokumentation unter: https://www.rajce.idnes.cz/rikina141/album/2026-07-19-nedobrovolne-whitikovo-opusteni-hnizda-rikina-z

    • Marlies

      gibt es denn was neues von Wilma, Wilfried und Whity. Ich wüsste so gerne wie es sich nach dem Nestabsturz gestern weiter entwickelt hat.
      Ich kann die Nestbewohner nicht auseinander halten. Heute einer auf der Wiese und einer im Nest. Würde mich über eine Antwort sehr freuen und bedanke mich schon mal ganz herzlich.
      Schön wäre es ja wenn alles noch ein gutes Ende nehmen würde. Danke also an alle Storchenbeobachter vor allem an die aktiven.

    • flyer

      Hallo Marlies. Whity hat gestern Abend versucht, das Nest zu erreichen, ist dabei aber im Fluss gelandet. Dort hat man sie gerettet und die Nacht im Stall gelassen aus Schutz vor Waschbären/Mardern. Heute Morgen wurde sie auf die Wiese zurückgebracht und dort ein Eimer mit Futter aufgestellt. Verletzungen hat Whity zum Glück nicht. Ausführliche Information: https://www.vogelschutz-lindheim.de/2026/07/20/whity/ und hier im Chat: https://www.youtube.com/watch?v=JhajwzEv1Fo

  5. Sigrid v.

    Liebe ES, beeindruckend auch deine geistige gesundheit. Auch ich komme aus Bockenheim, Sophienstrasse/Blanchardstrasse. Jetzt seit 22 jahren in der Wetterau. Bin auch schon alt.mit 82 Jahren kann ich aber mit dir nicht konkurieren. Noch viele gute Jahre und viel spass mit den störchen.
    Sigrid v. Aus eckartshausen. Deine lustige geistvolle kommentierung beeindruckt mich seit jahren.

    • ES

      Liebe Sigrid, welch eine Freude, dass Du Dich auch als “ Frankforter Schlippche“gemeldet hast. Herzlichen Dank. Ausgebombt wurden wir in der Kreuznacher Straße, anschließend gewohnt in den Mansarden der Voltastraße . Du hast so nett geschrieben, und ich möchte mich dafür herzlich bedanken, Ein Kompliment für mich, das ich gerne an Dich zurück gebe. Immerhin bist Du ja auch schon 82 Jahre und aus dem Hochleistungs-Sport heraus. Für mich der Anlass, Dir alles Gute weiterhin zu wünschen. Immerhin durfte ich mich auch schon freuen über die Zeilen und Bilder von Flyer. Liebe Grüße für Dich und alles Wohlbefinden. ES

      • ES

        welch ein Zufall, weißt Du noch die Haus-Nr. Wenn sie Bosch noch sehen konnte, dann war sie nicht weit weg von dem Haus, in dem ich wohnte

    • flyer

      Ca. Nr. 33, die ganze Häuserzeile wurde Anfang der 50er Jahre neu gebaut. Der Bombenangriff im Krieg muss damals viele Häuser zerstört haben, ein Glück, dass Du Dich retten konntest.
      Hast Du vielleicht noch ein Foto der Straße von vor dem Krieg, das Du bei picr hochladen könntest? Aber wirklich nur, wenn es keine Belastung für Dich wäre.
      Heutzutage knipst man ständig mit dem Smartphone, aber früher hat man seine Kamera meist nur zu besonderen Anlässen mitgenommen, oft hat man mehr Bilder aus dem Urlaub als von Zuhause.
      Die Bosch-Fabrik ist jetzt ein Supermarkt und wurde ergänzt um ein Wohnhaus. Der alte Schornstein wäre für Störche ideal, die urbane Umgebung eher nicht. https://up.picr.de/51115931iq.jpg

      • ES

        Danke Flyer, habe zufällig noch eine Liste der Hausbewohner 1964-1965 Kreuznacher Str. 33 gefunden. Von da aber kein Blick auf Bosch, gegenüber liegend Bahndamm.

    • flyer

      Danke für Deine Antwort. Ich bin mir sicher, die Wohnung lag westlich der Bahngleise. Im Haus oder daneben war die Spedition Gieseler. Durch eine Baulücke an der Kuhwaldstr. konnte man aus dem Fenster bis zu Bosch blicken. In den 60er Jahren lebte dort noch Verwandtschaft, möchte jetzt aber nicht den Namen ausschreiben. Vor-+Nachname haben den gleichen Buchstaben. https://up.picr.de/51116883gb.jpg

      • ES

        oh Flyer mir geht ein Licht auf, jetzt kann ich es einordnen. Ja, man konnte auch von unserem Haus (Küchenfenster) auf das Haus (später von Bosch bezogen) schauen. Selbstverständlich bitte keine Namen nennen. (Sped. Giseler mir bekannt.) im März 1944 wie schon geschrieben ausgebombt, und untergebracht in Mansarden des gleichen Siedlungsvereins Voltastraße. Einen Fotoapperat hatten wir nicht besessen. Ich habe den schweren Angriff nicht mit erlebt. War im Hitler-Reich in einem Landjahr-Lager in Ulflingen (Luxemburg) Nach dreimonatiger „Dienstzeit“ Rückkehr der Landjahr-Gruppe am 16.März 1944 nach Frankfurt. Ich erkrankte an Scharlach, wurde nach Diekirch ins Krankenhaus gebracht, konnte somit nicht mit nach Hause fahren.

    • flyer

      Dann hatte das Schicksal für Dich noch etwas Besonderes und vor allem ein langes Leben vorgesehen. Und durch die Scharlach-Erkrankung dafür gesorgt, dass Du dem Bombenhagel entgangen bist.
      Als Zeitzeugin eines ganzen Jahrhunderts könntest Du so viel erzählen, dass es hier bei Wilma wohl den Rahmen sprengen würde.
      Bist Du im Internet noch an anderer Stelle zu lesen, evtl. in einem Forum für (Frankfurter) Geschichte?

  6. Martina Raudnitzky

    Hallo Brigitte,
    da gehe ich voll mit dir. Whity ist ein Mädchen. Die Kopfhaltung ist wie bei Wilma. Sie sind sich auch von der Körperform sehr ähnlich. Aber die langen Haxen sind von Wilfried.
    Das Schätzchen entwickelt sich langsam aber stetig. Selbst wenn sie im August beim ersten Schwung nicht dabei ist, wird es nicht tragisch sein. Es gibt ja noch spätere Züge, wo sie auch mitfliegen kann.
    Wenn Wilma und Wilfried nicht überzeugt wären, dass sie es schafft, sie hätten die Aufzucht abgebrochen.
    Geben wir ihr die Zeit, die sie braucht.

  7. Brigitte

    Unser Kleines ist ein Mädchen, denke ich. Was meint Ihr? Es ist so klein … Ob es bald fit genug ist, um im August zur großen Flugreise aufzubrechen (die Storchenkinder in den anderen Nestern sind ja oft schon 4 Wochen weiter in der Entwicklung)? Aber ich freue mich, dass es dich so prächtig entwickelt hat.

    Und ES: ohne Dich kann ich mir das Storchennest gar nicht vorstellen. Also pass gut auf Dich auf!!!

    PS: Wilfried erkenne ich immer an seinen meterlangen Beinen 😺

    • ES

      Liebe Brigitte, vielen Dank für Deine lieben Zeilen. Ich bin sehr froh, dass es mir noch möglich ist, wenigstens mit dem PC halbwegs zurecht zu kommen. Irgendwie wurstele ich mich durch, und am Ende weiß ich nicht mehr wie mir das Gewünschte geglückt ist. Ja , aufpassen muss ich schon. Ohne die „Storchen-Begleitung“ hätte ich kaum so große Frreude. Ja, ich versuche auch Wilfried an den langen dünnen Beinen und dem Schnabel zu erkennen. Auch, wenn er auf dem Nestrand steht und sein edles Haupt nicht mehr ganz zu sehen ist. Für Dich alles Gute und liebe Grüße.

  8. flyer

    Hallo ES. Niemand bleibt von Deinem Alter unbeeindruckt, damit musst Du noch sehr lange leben.
    Falls Du in Frankfurt/M. aufgewachsen bist, kennst Du die Stadt ja noch vor der Kriegszerstörung und hast danach den rasanten Wiederaufbau miterlebt. Das ist für mich (ebenfalls Frankfurter) spektakulär🏙
    Am Dom gab es seit dem 14.Jhr. das „Haus zum Storch“, vielleicht bist Du als Kind daran vorbeigelaufen. Am Nachkriegsneubau von 1953 erinnert ein Wandbild an den historischen Namen.
    Bis 2024 befand sich in diesem Haus das Restaurant „Zum Storch“, das wurde aber wegen Mäuse-/Rattenbefall geschlossen. Irgendwie ironisch, echte Störche wären dort Stammgast. https://up.picr.de/51102526lw.jpg https://up.picr.de/51102527gw.jpg

    • ES

      Vielen Dank Flyer, für Deine netten Zeilen und die Bilder. Ich bin geboren und aufgewachsen in Frankfurt, Stadtteil Bockenheim. War sehr wenig in der Innenstadt. Lediglich als Kind mit meiner Mutter zum Einkaufen. Dabei ein kurzer Seitensprung in die Altstadt zur Schirn. Die Altstadt mit dem „Armenviertel“ und den engen Gassen – und hier wohnten damals die Ärmsten der Armen – bedrückte mich. Das alles wurde durch die schweren Luftangriffe im März 1944
      zerstört, auch Bockenheim war betroffen, dabei das Haus in dem wir wohnten. Es wurde durch Brandbomben zerstört. Ich kenne die neue Altstadt kaum. Inzwischen ist mir ein Besuch ohne Begleitung nicht mehr möglich. Mei Frankfo rt am Maa wie goldich bist du, mit Häusern groß und klaa und Äppelwoi dazu.
      (Verf.unbekannt)

      • ES

        inzwischen ist mir der restliche Text von dem angefangenen Reim eingefallen: „mit Wertscher als Exempel und Äppelwoi im Bembel, es will mer net in de Kopp enei, wie kann nur en Mensch net von Frankfort sei

      • ES

        Danke, ja Habe ein altes Büchlein von Stoltze, wusste aber nicht, dass das Gedicht von ihm war. Vielen Dank für die Fotos, vor allem vorher/nachher. Die 3 Störche Foto-Montage ?

  9. ES

    Vielen Dank Flyer, Du darfst mich ruhig mit Du anschreiben. Ich bin die komische Alte, wage, zu behaupten: die Älteste aller Teilnehmer im Chat, in wenigen Wochen 98 Jahre. Doch ganz schön „in die Jahre gekommen“. Jetzt bitte keinen Hof-Knicks machen. Etwas Humor habe ich noch.

    • ES

      ein für mich nicht erkennbares Versehen : doppelter Eintrag. Entschuldigung

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